Glaubenssätze und Programmierungen

Als Baby sorgen unsere Eltern für unser Überleben, sind also essentiell und untrennbar wichtig für uns. Wir haben keinerlei Vergleichsmöglichkeiten, d.h. alle Verhaltensweisen der Eltern, auch wenn sie nicht zu unserem Besten sind, werden 1:1 als normal in uns abgespeichert...

Was wir mit unseren Eltern erleben, projizieren wir dann später als unbewusste Erwartungshaltung auf Autoritäten, die Welt oder das Leben generell...Das ist einfach wissenschaftlich erwiesener Bestandteil der menschlichen Psyche.

 

Wenn ein Kind also z.B. eine überängstliche Mutter hat, die ständig vor allen möglichen Gefahren warnt, lernt dieses Kind "Die Welt ist gefährlich,ich muss immer auf der Hut sein und darf mich niemals völlig entspannen."  Was das dann für nicht sonderlich positive Auswirkungen in allen möglichen Lebensbereichen hat, kann man sich unschwer vorstellen...

Weitere von der frühkindlichen Umgebung häufig erzeugte Gefühlsprogramme, die nicht zu unserem Besten arbeiten sind z.B. "Bestimmte Teile von mir sind nicht liebenswert", "Ich verdiene es nicht, dass...",  "Man muss für alles kämpfen", "Männer sind schlechte Menschen" undsoweiterundsofort.

Ausgestattet mit solchen Erwartungmustern ziehen wir als Erwachsene quasi zwangsweise Zustände von Angst und Mangel an, und zwar in allen relevanten Bereichen:  Liebe und Beziehungen, Beruf, finanzielle Angelegenheiten usw.

Wir wiederholen unbewusst ständig die gleichen Muster und wundern uns darüber, wenn uns immer wieder die gleichen unbefriedigenden Situationen und Beziehungen "passieren"...

 

Die gute Nachricht hier ist, dass wir wirklich alle unbewusst vor sich hin ratternden Leidensprogramme auflösen können, neue und positive neuronale Netzwerke im Gehirn erschaffen können und damit Raum schaffen für bisher völlig unbekannte, bewusst freudige Lebensgefühle!

Selbstsabotierende Muster und Angewohnheiten können sich in der Folgezeit aus unserem Leben verabschieden, da das Gehirn jetzt andere neuronale Bahnen nutzt.  

Wenn Du Dich also bis jetzt immer wieder in den gleichen unerwünschten Gefühlen und Situationen wiedergefunden hast, heißt das nichts anderes, als dass im Unterbewusstsein eingefrorene Emotionen/Programmierungen existieren, die hilferufend so lange Störsignale senden, bis sie auf exakt dieser Ebene heilend aufgelöst bzw. nachversorgt werden. Damit verlieren sie mit ihren zugehörigen Symptomen ihre Existenzberechtigung, lösen sich entweder auf oder verwandeln sich in neue, diesmal konstruktive Verhaltensweisen/Einstellungen/Lebensgefühle.

Hausaufgaben ;-)

Wichtig dafür ist auch die regelmäßige Benutzung dieser neuen neuronalen Bahnen, damit aus dem zuerst kleinen Trampelpfad schnell eine breite Autobahn wird. Jedesmal, wenn du den gleichen Gedanken (plus Gefühl) denkst, entstehen automatisch mehr synaptische Verknüpfungen im Gehirn, in der Folge fällt es dir immer leichter, diese neuen Gedanken/Gefühle zu denken/erleben. Dein Gehirn automatisiert ab einem gewissen Punkt die neuen Gedankengänge und bringt dir dann von selbst positivere Zustände.

Und auch das ist wissenschaftlich erwiesen und mit dem Begriff Bildung von Neuronenwäldern beschrieben!

 

Für die Praxis gibt es bei mir dazu kleine (freiwillige ;-) Hausaufgaben, die dir helfen, die neuerlernten Gedanken und Gefühle in dein Alltagsleben zu integrieren.

Nach dem Gesetz der Anziehung, (Resonanzgesetz) ziehst Du dann durch Deinen positiveren Gefühls- und Schwingungszustand immer bessere Umstände "im Außen" an und manifestierst, was Du Dir wirklich von Herzen wünschst und was Deiner inneren Bestimmung entspricht.

Gute Nachrichten, oder?